Vertragsgrundlagen · Unternehmensberatung
Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Zusammenarbeit mit Franziska Pröll in den Bereichen Unternehmensberatung, KI-Systemarchitektur, Entscheidungsarchitektur, digitale Unternehmensstrukturen, Workshops, Websites und individuelle Projektleistungen.
Geltung dieser Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Franziska Pröll, nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kundinnen und Kunden über Unternehmensberatungen, KI-Systemarchitektur, Entscheidungs- und Kommunikationsarchitektur, AI Business, Impact Workshops, Inhouse-Formate, Online-Formate, digitale Unternehmensstrukturen sowie individuelle Konzeptions-, Inhalts-, Website- und Projektleistungen.
Die Leistungen richten sich überwiegend an Unternehmerinnen und Unternehmer, Unternehmen, Organisationen, Selbstständige, Angehörige der freien Berufe, Geschäftsführungen und sonstige beruflich handelnde Auftraggeber im Sinne des § 14 BGB.
Soweit ausnahmsweise ein Vertrag mit einer Verbraucherin oder einem Verbraucher im Sinne des § 13 BGB geschlossen wird, gelten ergänzend die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzbestimmungen.
Für Käufe, Downloads oder Bestellungen im Digital Store unter thebrandavatar.de gelten die dort ausgewiesenen Produktinformationen, Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Widerrufshinweise und Nutzungsbedingungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Einbeziehung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Beratung, Konzeption und Systemarchitektur
Die Anbieterin erbringt Beratungs-, Analyse-, Konzeptions-, Strukturierungs-, Workshop- und Projektleistungen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung, der Auftragsbestätigung oder einer sonstigen individuellen Vereinbarung.
Beratungsleistungen sind auf die Analyse des Ausgangspunkts, die Entwicklung von Entscheidungsgrundlagen und die Erarbeitung umsetzbarer Empfehlungen gerichtet. Die unternehmerische Entscheidung, Priorisierung und Umsetzung verbleibt beim Kunden.
Soweit nicht ausdrücklich ein bestimmter werkvertraglicher Erfolg vereinbart wurde, werden die Leistungen als Dienstleistungen erbracht. Ein bestimmter wirtschaftlicher, organisatorischer, technischer, kommunikativer oder unternehmerischer Erfolg wird nicht geschuldet.
Insbesondere werden keine bestimmten Umsätze, Einsparungen, Förderungen, Rankings, Reichweiten, Sichtbarkeitswerte, Suchmaschinenpositionen, AI-Overview-Platzierungen, LLM-Nennungen oder sonstigen Ergebnisse externer Systeme garantiert.
Individuelle Leistungen und Änderungen
Bei individuellen Projekten ergibt sich der geschuldete Leistungsumfang ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder einer ergänzenden schriftlichen Vereinbarung.
Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen, zusätzliche Seiten, weitere Module, neue Zielgruppen, zusätzliche Texte, technische Erweiterungen, nachträgliche Richtungswechsel, zusätzliche Abstimmungsrunden oder Änderungen bereits freigegebener Bestandteile sind nicht automatisch vom vereinbarten Honorar umfasst.
Solche Erweiterungen können als Zusatzleistung gesondert angeboten und abgerechnet werden. Die Anbieterin informiert den Kunden, sobald erkennbar wird, dass ein Änderungswunsch den ursprünglich vereinbarten Umfang überschreitet.
Zeit- und Kostenangaben beruhen auf den bei Angebotsabgabe bekannten Anforderungen. Veränderungen des Projektumfangs, verspätete Mitwirkung oder neue Anforderungen können zu einer Anpassung von Zeitplan und Vergütung führen.
Zustandekommen des Vertrags
Ein Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots, schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung, Buchung, Zahlung, ausdrückliche Beauftragung oder durch den einvernehmlichen Beginn der Leistungserbringung zustande.
Die Darstellung von Leistungen auf Websites, in Präsentationen oder in sozialen Netzwerken stellt grundsätzlich kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Einladung zur Kontaktaufnahme oder Abgabe einer Anfrage.
Mündliche Nebenabreden und nachträgliche Änderungen bedürfen zu ihrer Dokumentation zumindest der Textform.
Förderverfahren und Beratungsvertrag
Soweit eine Beratung im Rahmen des Programms „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ durchgeführt werden soll, bleibt das öffentlich-rechtliche Förderverfahren rechtlich und organisatorisch vom Beratungsvertrag getrennt.
Der Antrag auf Förderung wird grundsätzlich durch das zu beratende Unternehmen gestellt. Das Unternehmen ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Angaben, seine Förderberechtigung, die Einhaltung der Antrags- und Nachweisfristen sowie die rechtzeitige Einreichung der erforderlichen Unterlagen verantwortlich.
Mit einer als BAFA-gefördert vorgesehenen Beratung darf grundsätzlich erst begonnen werden, nachdem das Unternehmen das für den Beratungsbeginn maßgebliche unverbindliche Informationsschreiben erhalten hat. Als Beginn der Beratung kann bereits der Abschluss des Beratungsvertrags gelten.
Vor Erhalt des maßgeblichen Informationsschreibens soll deshalb kein verbindlicher Beratungsvertrag ohne eine individuell geeignete förderrechtliche Regelung geschlossen und keine Beratungsleistung begonnen werden.
Die Anbieterin kann das Unternehmen bei der organisatorischen Vorbereitung des Förderverfahrens unterstützen. Eine Garantie für Förderfähigkeit, Bewilligung, Anerkennung einzelner Inhalte, Auszahlung oder Höhe des Zuschusses wird nicht übernommen.
Die Entscheidung über den Zuschuss trifft ausschließlich die zuständige Bewilligungsstelle. Änderungen der Förderrichtlinie, der Verwaltungspraxis, der Fördervoraussetzungen oder des Programms liegen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin.
Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, den Förderbetrag vorzufinanzieren, zu übernehmen, mit dem Honorar zu verrechnen oder das wirtschaftliche Risiko einer Ablehnung zu tragen. Der Kunde schuldet das vereinbarte Beratungshonorar unabhängig von der späteren Förderentscheidung.
Der Kunde hat die Rechnung entsprechend den Förderbedingungen vollständig, fristgerecht und aus eigenen Mitteln zu begleichen und die erforderlichen Zahlungsnachweise aufzubewahren beziehungsweise einzureichen.
Der Beratungsbericht, erforderliche Erklärungen und weitere förderbezogene Unterlagen werden im vereinbarten Umfang erstellt oder vorbereitet. Der Kunde ist verpflichtet, diese vor Einreichung zu prüfen, erforderliche Angaben beizusteuern und die Unterlagen fristgerecht freizugeben.
Entfällt die Förderung aus Gründen, die nicht von der Anbieterin zu vertreten sind, berührt dies den Vergütungsanspruch aus dem Beratungsvertrag nicht.
Preise, Rechnungen und Zahlungen
Es gelten die im jeweiligen Angebot, auf der Buchungsseite oder in der individuellen Leistungsbeschreibung ausgewiesenen Preise.
Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer, sofern sie nicht ausdrücklich als Bruttopreise bezeichnet sind.
Rechnungen sind innerhalb von sieben Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
Die Anbieterin kann Vorauszahlungen, Abschlagszahlungen, Meilensteinzahlungen oder eine vollständige Zahlung vor Beginn verlangen. Dies gilt insbesondere für Workshops, reservierte Termine, individuelle Projekte und länger laufende Projektaufträge.
Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin weitere Leistungen, Übergaben, Zugänge, Veröffentlichungen oder Live-Schaltungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückhalten.
Gesetzliche Verzugszinsen und weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
Reservierte Beratungs- und Workshopzeiten
Schriftlich bestätigte Beratungs-, Workshop-, Inhouse-, Online- oder Projekttermine sind verbindlich.
Termine können bis vierzehn Kalendertage vor Beginn kostenfrei verschoben werden, sofern ein geeigneter Ersatztermin verfügbar ist und keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Bei einer Absage zwischen dreizehn und sieben Kalendertagen vor dem Termin können bis zu 50 Prozent, bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen bis zu 100 Prozent des vereinbarten Honorars berechnet werden. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Bereits erbrachte Vorbereitungs-, Konzeptions-, Organisations- oder Abstimmungsleistungen sowie nicht mehr stornierbare Reise-, Raum-, Technik- oder Fremdkosten können zusätzlich berechnet werden.
Muss ein Termin aus wichtigem Grund durch die Anbieterin verschoben werden, wird ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsregelungen.
Informationen, Entscheidungen und Freigaben
Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Inhalte, Zugangsdaten, Medien, Logos, Texte, Freigaben und Entscheidungen vollständig und rechtzeitig zur Verfügung.
Bei Projekten benennt der Kunde eine entscheidungsbefugte Ansprechperson. Abstimmungen und Freigaben dieser Person gelten für den Kunden als verbindlich.
Freigaben von Konzepten, Texten, Layouts, Positionierungen, Bezeichnungen, Claims, Bildwelten, Seitenstrukturen oder sonstigen Arbeitsergebnissen sind verbindlich.
Änderungen nach einer Freigabe können als zusätzliche Leistung behandelt werden.
Verzögerungen aufgrund fehlender, verspäteter, widersprüchlicher oder unvollständiger Mitwirkung führen nicht zu einem Verzug der Anbieterin. Vereinbarte Fristen und Termine verlängern sich angemessen.
Der Kunde ist verpflichtet, bereitgestellte Entwürfe und Arbeitsergebnisse zeitnah auf sachliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Übereinstimmung mit seinem Geschäftsmodell und rechtliche Verwendbarkeit zu prüfen.
Übergabe, Prüfung und Freigabe
Soweit Leistungen werkvertraglichen Charakter haben, insbesondere bei Websites, Landingpages, Designs, Textsystemen, Strukturkonzepten oder sonstigen konkret abnahmefähigen Arbeitsergebnissen, ist der Kunde zur Abnahme verpflichtet, sobald die Leistung im Wesentlichen vertragsgemäß erbracht wurde.
Unwesentliche Abweichungen oder Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Mängel sind innerhalb von zehn Kalendertagen nach Übergabe konkret und nachvollziehbar in Textform mitzuteilen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine konkrete Mängelanzeige, gilt die Leistung im unternehmerischen Geschäftsverkehr als abgenommen, sofern der Kunde bei der Übergabe auf diese Rechtsfolge hingewiesen wurde.
Die Veröffentlichung, Live-Schaltung, produktive Nutzung, Weitergabe an Dritte oder interne Verwendung gilt ebenfalls als Abnahme beziehungsweise Freigabe.
Nach Abnahme gewünschte Änderungen, Aktualisierungen oder Erweiterungen sind nicht Bestandteil einer ursprünglichen Mängelbeseitigung, sofern keine Abweichung vom vereinbarten Leistungsumfang vorliegt.
Inhalte, Konzepte und Arbeitsergebnisse
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die im Angebot oder in der Leistungsbeschreibung vereinbarten Nutzungsrechte an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, wird ein einfaches, nicht ausschließliches, auf den vereinbarten geschäftlichen Zweck beschränktes Nutzungsrecht eingeräumt.
Methodiken, Arbeitsmodelle, Systemlogiken, Vorlagen, wiederverwendbare Strukturen, Prompt-Architekturen, Frameworks, Grundkonzepte, Bibliotheken und allgemeines Know-how verbleiben bei der Anbieterin.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung, kommerzielle Weiterverwertung, Schulung Dritter oder ein Weiterverkauf von Unterlagen, Templates, Workbooks, Methoden oder sonstigen nicht individuell übertragenen Bestandteilen ist ohne ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.
Entwürfe, Alternativversionen und nicht ausgewählte Gestaltungs- oder Textvarianten bleiben bei der Anbieterin und werden nicht automatisch übertragen.
KI-gestützte Leistungserbringung und regulatorische Einordnung
Die Anbieterin kann KI-gestützte Systeme zur Analyse, Recherche, Strukturierung, Konzeption, Textentwicklung, visuellen Ideengenerierung, Bildbearbeitung, Kommunikationsarchitektur, Prozessmodellierung und Entwicklung digitaler Systeme einsetzen.
Die Anbieterin prüft KI-gestützte Ergebnisse im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs redaktionell, strategisch und fachlich. Eine vollständige Fehlerfreiheit oder objektive Richtigkeit automatisierter Ausgaben kann dennoch nicht garantiert werden.
Soweit die Verordnung (EU) 2024/1689 über Künstliche Intelligenz oder andere gesetzliche KI-Regelungen auf ein Projekt anwendbar sind, wirken die Parteien an einer angemessenen Rollen- und Risikoeinordnung mit.
Die regulatorische Rolle eines Unternehmens kann insbesondere davon abhängen, ob es ein KI-System entwickelt, unter eigenem Namen bereitstellt, betreibt, einführt, wesentlich verändert oder lediglich nutzt. Die Anbieterin übernimmt ohne gesonderten Prüfauftrag keine verbindliche rechtliche Einstufung als Anbieter, Betreiber, Einführer, Händler oder sonstiger Verpflichteter.
Leistungen zur KI-Systemarchitektur, Dokumentationsstruktur, Risikoanalyse oder organisatorischen Vorbereitung sind keine Garantie für eine vollständige oder dauerhaft bestehende AI-Act-, Datenschutz- oder sonstige Rechtskonformität.
Der Kunde bleibt für die Auswahl, Freigabe, Einführung, betriebliche Nutzung, Überwachung und gesetzeskonforme Verwendung der in seinem Unternehmen eingesetzten KI-Systeme verantwortlich.
Dazu können – abhängig vom konkreten Anwendungsfall – menschliche Aufsicht, interne Zuständigkeiten, ausreichende KI-Kompetenz, Dokumentation, Risiko- und Qualitätskontrollen, Informationspflichten und betriebliche Richtlinien gehören.
Soweit eine besondere rechtliche, datenschutzrechtliche, arbeitsrechtliche, urheberrechtliche oder regulatorische Prüfung erforderlich ist, muss diese durch entsprechend qualifizierte Rechts-, Datenschutz- oder Fachberater erfolgen.
Gesetzlich erforderliche Transparenz- oder Kennzeichnungspflichten für synthetische oder wesentlich manipulierte Inhalte werden im vereinbarten Leistungsumfang berücksichtigt. Die abschließende Prüfung und Veröffentlichung liegt beim Kunden.
Plattformen, Hosting, Software und externe Systeme
Zur Leistungserbringung können externe Software-, KI-, Hosting-, CMS-, Kommunikations-, Design-, Analyse-, Kalender-, Zahlungs- oder Plattformdienste eingesetzt werden.
Für Verfügbarkeit, Funktionsumfang, technische Änderungen, Preisanpassungen, Datenverarbeitung, Sicherheitsmaßnahmen oder Geschäftsbedingungen externer Anbieter übernimmt die Anbieterin keine Verantwortung, soweit sie diese Umstände nicht selbst schuldhaft verursacht hat.
Der Kunde ist für die Auswahl und rechtmäßige Nutzung eigener Konten, Lizenzen, Zugänge und Plattformen verantwortlich.
Zugangsdaten sind sicher zu übermitteln und nach Abschluss erforderlichenfalls zu ändern. Die Anbieterin darf Zugänge nur im Umfang der Beauftragung verwenden.
Der Kunde darf keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten, Geschäftsgeheimnisse, Gesundheitsdaten, Personalakten, vertraulichen Kundendaten oder sonstigen besonders schutzbedürftigen Informationen zur Verarbeitung in externe KI-Systeme übermitteln, ohne dies vorher ausdrücklich mit der Anbieterin abzustimmen und eine geeignete Rechts- und Sicherheitsgrundlage sicherzustellen.
Soweit für die Verarbeitung personenbezogener Daten eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung erforderlich ist, wird diese gesondert abgeschlossen.
Rechte Dritter und rechtliche Prüfung
Der Kunde versichert, dass er über die erforderlichen Rechte an allen bereitgestellten Texten, Bildern, Logos, Marken, Namen, Claims, Medien, Daten, Unterlagen und sonstigen Inhalten verfügt.
Die Anbieterin erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung.
Eine rechtliche Prüfung von Marken, Domains, Claims, Bildern, Texten, Wettbewerbsrecht, Datenschutz, Impressum, Widerruf, AGB, Urheberrecht, Persönlichkeitsrechten, Arbeitsrecht, Branchenvorgaben oder AI-Act-Pflichten ist nur Bestandteil der Leistung, wenn dies ausdrücklich vereinbart und durch eine hierzu berechtigte Stelle durchgeführt wird.
Der Kunde ist für die sachliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit und abschließende Freigabe der veröffentlichten Inhalte verantwortlich.
Der Kunde stellt die Anbieterin von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Kunden bereitgestellten, angewiesenen oder trotz eines Hinweises freigegebenen Inhalten beruhen. Dies gilt nicht, soweit die Anbieterin den jeweiligen Anspruch selbst schuldhaft verursacht hat.
Verantwortung für Inhalte, Pflichtangaben und den laufenden Betrieb
Bei Website-, Landingpage-, Funnel-, Shop-, Formular-, Newsletter-, CMS- und vergleichbaren Digitalprojekten ist der Kunde für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Zulässigkeit und Aktualität seiner geschäftlichen und rechtlich erforderlichen Angaben verantwortlich.
Dies betrifft insbesondere Unternehmensbezeichnung, Rechtsform, Anschrift, Vertretungsberechtigte, Registerangaben, Umsatzsteuerangaben, berufsrechtliche Informationen, Kontaktdaten, Preise, Leistungsbeschreibungen, Vertragsbedingungen, Werbeaussagen, Wirkungsversprechen, gesundheitsbezogene Aussagen, Produktinformationen, Branchenhinweise und sonstige Pflichtinformationen.
Der Kunde ist ebenfalls für die Bereitstellung, Prüfung und laufende Aktualisierung rechtlich erforderlicher Texte und Erklärungen verantwortlich. Dazu gehören insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie- und Einwilligungstexte, AGB, Widerrufsbelehrungen, Versand- und Zahlungsinformationen, Teilnahmebedingungen, Gewinnspielbedingungen sowie sonstige gesetzlich oder branchenspezifisch erforderliche Hinweise.
Von der Anbieterin bereitgestellte Formulierungen, Gliederungen, Muster, redaktionelle Entwürfe oder technische Einbindungen von Rechtstexten stellen keine Rechtsberatung und keine Zusicherung rechtlicher Vollständigkeit, Wirksamkeit oder dauerhafter Rechtskonformität dar.
Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche rechtlich relevanten Inhalte vor Veröffentlichung durch eine hierzu befugte und fachlich geeignete Stelle prüfen zu lassen. Dies gilt insbesondere, wenn sich das Geschäftsmodell, die Rechtsform, das Leistungsangebot, die Zielgruppe, die eingesetzten Dienste, die Datenverarbeitung oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern.
Die Anbieterin darf sich auf die vom Kunden bereitgestellten Unternehmensdaten, Produktangaben, Leistungsbeschreibungen, rechtlichen Texte, Freigaben und sonstigen Informationen verlassen, sofern deren Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit nicht offensichtlich ist.
Der Kunde prüft vor Freigabe oder Live-Schaltung insbesondere, ob Texte, Angebote, Preise, Aussagen, Verlinkungen, Formulare, Rechtstexte, Trackinghinweise und Einwilligungsmöglichkeiten seinem tatsächlichen Unternehmen, seinen Leistungen und den eingesetzten technischen Diensten entsprechen.
Eine ausdrückliche Freigabe, die Beauftragung der Veröffentlichung, die Live-Schaltung oder die anschließende produktive Nutzung gilt als Bestätigung, dass der Kunde die Inhalte geprüft und für sein Unternehmen freigegeben hat.
Nach Übergabe, Freigabe oder Live-Schaltung vorgenommene Änderungen durch den Kunden, seine Beschäftigten, Beauftragten, Agenturen, Hostinganbieter, technische Dienstleister oder sonstige Dritte liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Anbieterin.
Dies gilt insbesondere für nachträgliche Änderungen an Texten, Bildern, Preisen, Angeboten, Links, Formularen, Kontaktangaben, Rechtstexten, Plugins, Skripten, Trackingdiensten, Cookies, Consent-Einstellungen, Newsletterdiensten, Zahlungsdiensten, eingebetteten Medien, Social-Media-Elementen, KI-Funktionen und sonstigen technischen Komponenten.
Werden nach Projektabschluss neue Dienste, Cookies, Analysewerkzeuge, Pixel, Formulare, Plugins, Videos, Karten, Schriftarten, Chatbots, Buchungssysteme, Zahlungsdienste oder andere externe Inhalte eingebunden, ist der Kunde für die erforderliche technische, datenschutzrechtliche und rechtliche Prüfung sowie die Anpassung seiner Einwilligungs- und Datenschutzinformationen verantwortlich.
Die Anbieterin schuldet nach Abschluss, Abnahme oder Übergabe keine fortlaufende Überwachung der Website, des Impressums, der Datenschutzerklärung, der Cookie-Einstellungen, der Funktionsfähigkeit externer Dienste oder der weiteren Rechtsentwicklung, sofern keine gesonderte Wartungs-, Pflege- oder Aktualisierungsvereinbarung abgeschlossen wurde.
Änderungen gesetzlicher Vorgaben, behördlicher Anforderungen, technischer Plattformbedingungen oder des Geschäftsmodells nach Übergabe begründen keinen automatischen Anspruch auf unentgeltliche Anpassung. Erforderliche Aktualisierungen können als gesonderte Leistung beauftragt werden.
Der Kunde ist für eine angemessene Kontrolle seiner veröffentlichten Website und für die Mitteilung relevanter Änderungen seiner Unternehmens-, Kontakt-, Leistungs-, Datenschutz- und Pflichtangaben verantwortlich.
Die Anbieterin haftet nicht für Nachteile, Abmahnungen, Beanstandungen, Sperrungen, Funktionsstörungen oder Ansprüche, die auf unrichtigen oder unvollständigen Kundenangaben, kundenseitig freigegebenen Inhalten, fehlenden Aktualisierungen oder späteren Änderungen durch den Kunden oder Dritte beruhen, soweit die Anbieterin den jeweiligen Umstand nicht selbst schuldhaft verursacht hat.
Der Kunde stellt die Anbieterin von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Kunden bereitgestellten, ausdrücklich verlangten, freigegebenen oder nachträglich veränderten Inhalten und Funktionen beruhen. Die Freistellung umfasst auch die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Sie gilt nicht, soweit die Anbieterin den Anspruch selbst schuldhaft verursacht hat.
Schutz von Unternehmensinformationen
Beide Parteien behandeln als vertraulich gekennzeichnete oder ihrer Natur nach vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
Die Anbieterin darf vertrauliche Informationen nur verwenden, soweit dies zur Durchführung des Auftrags erforderlich ist.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden, unabhängig entwickelt wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Soweit der Einsatz externer Dienstleister oder technischer Systeme für die vereinbarte Leistung erforderlich ist, dürfen notwendige Informationen im erforderlichen Umfang verarbeitet werden. Besondere Vertraulichkeitsanforderungen sind vor Projektbeginn mitzuteilen und gesondert zu vereinbaren.
Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesondert bereitgestellten Widerrufsbelehrung.
Verlangt eine Verbraucherin oder ein Verbraucher ausdrücklich, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung begonnen wird, kann im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen geschuldet sein.
Das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und die erforderlichen ausdrücklichen Erklärungen vorlagen.
Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn ausdrücklich dem Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt und die Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt wurde.
Bei Verträgen mit Unternehmerinnen und Unternehmern besteht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht.
Haftungsumfang
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Keine Haftung wird übernommen für unternehmerische Entscheidungen des Kunden, ausgebliebene wirtschaftliche Ergebnisse, entgangenen Gewinn, nicht erreichte Förderungen, Rankings, Reichweiten, Sichtbarkeit, AI-Overview- oder LLM-Platzierungen, soweit die Anbieterin diese Umstände nicht selbst schuldhaft verursacht hat.
Für Ausfälle, Änderungen, Datenverluste, Sperrungen, Sicherheitsvorfälle oder Funktionsstörungen externer Software-, Hosting-, CMS-, Plattform- oder KI-Anbieter haftet die Anbieterin nur, soweit sie diese selbst schuldhaft verursacht hat.
Der Kunde ist für regelmäßige Sicherungen seiner Daten, Systeme, Websites und Inhalte verantwortlich, soweit keine gesonderte Datensicherung ausdrücklich vereinbart wurde.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und sonstige zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.
Nennung von Projekten und Unternehmen
Eine öffentliche Nennung des Kunden, seines Logos oder konkreter Projektergebnisse als Referenz erfolgt nur, wenn dies vereinbart, freigegeben oder aufgrund einer bestehenden öffentlichen Zusammenarbeit erkennbar zulässig ist.
Vertrauliche Projektdetails, interne Kennzahlen, nicht veröffentlichte Strategien oder sensible Unternehmensinformationen werden ohne Zustimmung nicht veröffentlicht.
Der Kunde kann eine erteilte Zustimmung zur zukünftigen Referenznutzung aus wichtigem Grund widerrufen. Bereits rechtmäßig veröffentlichte Druckerzeugnisse oder abgeschlossene Veröffentlichungen müssen nicht nachträglich zurückgerufen werden.
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden.
Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist, soweit zulässig, der Sitz der Anbieterin.
Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nur für zukünftige Verträge, sofern nicht mit dem Kunden ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
Vertragsgrundlage
Klare Zusammenarbeit beginnt mit klaren Verantwortlichkeiten. Individuelle Angebote und Leistungsbeschreibungen konkretisieren diese Bedingungen und gehen ihnen im Fall abweichender Vereinbarungen vor.
